Fotoreihe
In der Woche vom 15. bis 21. September nahm der Kanzler an der Wiedereröffnung der Synagoge Reichenbachstraße teil, besuchte den 15. Maschinenbau-Gipfel, tauschte sich mit dem polnischen Staatspräsidenten und dem spanischen Ministerpräsidenten aus und hielt eine Rede zur Haushaltsdebatte im Bundestag. Die Woche des Kanzlers in Bildern.
München, 15. September 2025: Am Montag war Bundeskanzler Merz Gastredner zur Wiedereröffnung der Synagoge Reichenbachstraße. Die von den Nazis verwüstete und nach dem Krieg nur notdürftig instandgesetzte Synagoge wurde 2006 außer Betrieb gestellt. Nach einer denkmalgerechten Restaurierung sollen hier nun wieder Gottesdienste stattfinden.
Der Kanzler zeigte sich zutiefst ergriffen. Er sprach über die Geschichte jüdischen Lebens, die die Synagoge widerspiegelt – von der Hoffnung und Lebenskraft der 1930er-Jahre über die nahezu vollkommene Zerstörung in Gestalt der Schoa bis zur Wiederbelebung nach dem Zweiten Weltkrieg und die Gegenwart.
Berlin, 16. September 2025: Der Maschinen- und Anlagenbau sei das „Rückgrat unserer Volkswirtschaft”, betonte Bundeskanzler Merz am Dienstag in seiner Rede beim 15. Maschinenbau-Gipfel. Sowohl die großen Unternehmen in Industriegebieten als auch die „Hidden Champions” im ländlichen Raum seien mitverantwortlich für Deutschlands Erfolgsgeschichte.
Der Bundeskanzler hat Polen beim Besuch des neuen Staatspräsidenten Karol Nawrocki am Dienstag als wichtigen Nachbarn in Europa und engen Freund Deutschlands gewürdigt. Das Land spiele eine Schlüsselrolle etwa bei der Stärkung des europäischen NATO-Pfeilers.
Die jüngsten Verletzungen des polnischen Luftraums durch Russland verurteilten beide scharf. Der Bundeskanzler unterstrich, dass Deutschland angesichts der Bedrohung durch Russland fest und unverbrüchlich an der Seite Polens stehe.
Berlin, 17. September 2025: Ein letzter Blick in das Redemanuskript, bevor Kanzler Merz in der Haushaltdebatte im Bundestag vor das Plenum tritt.
Der Herbst der Reformen sei längst eingeleitet, so Bundeskanzler Merz. „Es gibt jetzt keine Zeit mehr zu verlieren. Unser Land muss jetzt spüren, dass es besser wird, dass die lange bekannten Probleme wirklich angegangen werden”, sagte Merz und fügte hinzu: „Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger, unsere Bundesregierung, diese Bundesregierung, dabei zu unterstützen.”
Nur fünf Jahre nach Ende des Holocaust, am 19. Juli 1950, gründete sich in Frankfurt am Main der Zentralrat der Juden in Deutschland. Er vertritt heute die Interessen von mehr als 100 jüdischen Gemeinden. Am Mittwochabend wurde das 75-jährige Bestehen feierlich im Jüdischen Museum Berlin begangen.
„Die Bundesrepublik wäre für immer entwurzelt gewesen ohne jüdisches Leben, ohne jüdische Kultur in unserem Land”, sagte Merz in seiner Festrede. Zugleich warnte er vor dem Wiedererstarken des Antisemitismus, der seit dem 7. Oktober 2023 „lauter, offener, unverschämter, gewaltsamer“ werde. Das deutsche Bekenntnis zur Sicherheit Israels bezeichnete er als „unverhandelbaren Bestandteil der normativen Fundamente unseres Landes“.
Madrid, 18. September 2025: Am Donnerstagabend reiste Bundeskanzler Friedrich Merz zum Antrittsbesuch nach Madrid. Dort empfing ihn der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez zu Gesprächen.
„Unsere beiden Länder sind starke Wirtschaftsstandorte. Das wollen wir bleiben”, betonte Kanzler Merz in der gemeinsamen Pressekonferenz im Anschluss an die Gespräche. Dabei ging es außerdem um die Sicherheit und Verteidigung Europas sowie um die Lage in Nahost. „Wir setzen uns wirklich dafür ein, dass eine Zweistaatenlösung in dieser Region weiter möglich bleibt“, sagte Merz.
München, 15. September 2025: Am Montag war Bundeskanzler Merz Gastredner zur Wiedereröffnung der Synagoge Reichenbachstraße. Die von den Nazis verwüstete und nach dem Krieg nur notdürftig instandgesetzte Synagoge wurde 2006 außer Betrieb gestellt. Nach einer denkmalgerechten Restaurierung sollen hier nun wieder Gottesdienste stattfinden.
Der Kanzler zeigte sich zutiefst ergriffen. Er sprach über die Geschichte jüdischen Lebens, die die Synagoge widerspiegelt – von der Hoffnung und Lebenskraft der 1930er-Jahre über die nahezu vollkommene Zerstörung in Gestalt der Schoa bis zur Wiederbelebung nach dem Zweiten Weltkrieg und die Gegenwart.
Berlin, 16. September 2025: Der Maschinen- und Anlagenbau sei das „Rückgrat unserer Volkswirtschaft”, betonte Bundeskanzler Merz am Dienstag in seiner Rede beim 15. Maschinenbau-Gipfel. Sowohl die großen Unternehmen in Industriegebieten als auch die „Hidden Champions” im ländlichen Raum seien mitverantwortlich für Deutschlands Erfolgsgeschichte.
Der Bundeskanzler hat Polen beim Besuch des neuen Staatspräsidenten Karol Nawrocki am Dienstag als wichtigen Nachbarn in Europa und engen Freund Deutschlands gewürdigt. Das Land spiele eine Schlüsselrolle etwa bei der Stärkung des europäischen NATO-Pfeilers.
Die jüngsten Verletzungen des polnischen Luftraums durch Russland verurteilten beide scharf. Der Bundeskanzler unterstrich, dass Deutschland angesichts der Bedrohung durch Russland fest und unverbrüchlich an der Seite Polens stehe.
Berlin, 17. September 2025: Ein letzter Blick in das Redemanuskript, bevor Kanzler Merz in der Haushaltdebatte im Bundestag vor das Plenum tritt.
Der Herbst der Reformen sei längst eingeleitet, so Bundeskanzler Merz. „Es gibt jetzt keine Zeit mehr zu verlieren. Unser Land muss jetzt spüren, dass es besser wird, dass die lange bekannten Probleme wirklich angegangen werden”, sagte Merz und fügte hinzu: „Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger, unsere Bundesregierung, diese Bundesregierung, dabei zu unterstützen.”
Nur fünf Jahre nach Ende des Holocaust, am 19. Juli 1950, gründete sich in Frankfurt am Main der Zentralrat der Juden in Deutschland. Er vertritt heute die Interessen von mehr als 100 jüdischen Gemeinden. Am Mittwochabend wurde das 75-jährige Bestehen feierlich im Jüdischen Museum Berlin begangen.
„Die Bundesrepublik wäre für immer entwurzelt gewesen ohne jüdisches Leben, ohne jüdische Kultur in unserem Land”, sagte Merz in seiner Festrede. Zugleich warnte er vor dem Wiedererstarken des Antisemitismus, der seit dem 7. Oktober 2023 „lauter, offener, unverschämter, gewaltsamer“ werde. Das deutsche Bekenntnis zur Sicherheit Israels bezeichnete er als „unverhandelbaren Bestandteil der normativen Fundamente unseres Landes“.
Madrid, 18. September 2025: Am Donnerstagabend reiste Bundeskanzler Friedrich Merz zum Antrittsbesuch nach Madrid. Dort empfing ihn der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez zu Gesprächen.
„Unsere beiden Länder sind starke Wirtschaftsstandorte. Das wollen wir bleiben”, betonte Kanzler Merz in der gemeinsamen Pressekonferenz im Anschluss an die Gespräche. Dabei ging es außerdem um die Sicherheit und Verteidigung Europas sowie um die Lage in Nahost. „Wir setzen uns wirklich dafür ein, dass eine Zweistaatenlösung in dieser Region weiter möglich bleibt“, sagte Merz.