Als historisch bezeichnete Bundeskanzler Friedrich Merz den NATO-Gipfel in Den Haag. Angesichts der aktuellen Bedrohungslage ging es bei dem Treffen der Vertreterinnen und Vertreter der 32 Mitgliedsstaaten unter anderem darum, die Verteidigungsausgaben deutlich zu erhöhen. Sehen Sie hier Eindrücke der Gespräche und Verhandlungen in Bildern.
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Schönefeld, 24. Juni 2025: Bundeskanzler Friedrich Merz ist zum NATO-Gipfel nach Den Haag aufgebrochen. Die Mitgliedstaaten hatten angekündigt, deutlich mehr in ihre Sicherheit investieren zu wollen. Es gehe darum, Freiheit, Wohlstand und Frieden in Deutschland und Europa zu bewahren, hatte Merz in seiner jüngsten Regierungserklärung gesagt.
Verteidigungsminister Boris Pistorius reiste ebenfalls zum NATO-Gipfel und bekräftigte das Anliegen Deutschlands, die Bundeswehr für die Landes- und Bündnisverteidigung massiv zu stärken und dafür die dringend notwendigen Investitionen in die Verteidigung zu tätigen. "Wir müssen bestimmte sehr sicherheitsrelevante Fähigkeiten in den nächsten fünf bis acht oder zehn Jahren erfüllen. Andernsfalls werden wir nicht voll verteidigungsfähig und abstreckungsfähig sein", sagte Pistorius.
Den Haag, 24. Juni 2025: Deutschland hat – wie viele NATO-Partner – seine Verteidigungsausgaben in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht und 2024 das aktuelle Zwei-Prozent-Ziel der NATO erfüllt. Am Vorabend des Gipfels traf Bundeskanzler Merz Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Großbritanniens Premierminister Keir Starmer zu einem trilateralen Austausch.
Auch die Lage in der Ukraine wurde auf dem NATO-Gipfel diskutiert. Mit dabei: Präsident Wolodymyr Selenskyj. Die Aufnahme neuer Mitglieder in die NATO bedarf einer gemeinsamen Entscheidung aller Mitgliedstaaten. Solange sich die Ukraine im Krieg befindet, steht eine Aufnahme in die Allianz nicht zur Debatte. Die Ukraine wird von den NATO-Mitgliedsstaaten aber weiterhin umfassend bei der Verteidigung gegen den russischen Angriff unterstützt und kann sich auf Deutschlands Solidarität verlassen.
Am Rande der Arbeitssitzung sprach Bundeskanzler Merz auch mit US-Präsident Donald Trump. Anfang Juni hatten beide sich erstmals in Washington getroffen.
Alle vier Jahre bewertet die NATO die aktuelle Bedrohungslage. Daraus werden die notwendigen Fähigkeiten zur kollektiven Verteidigung abgeleitet, entsprechende „Fähigkeitspakete“ abgestimmt und auf die Mitgliedsstaaten verteilt. Deutschland übernimmt traditionell das zweitgrößte Paket an militärischen Fähigkeiten im Bündnis. Das entspricht rund neun Prozent der Gesamtfähigkeiten der NATO.
Schönefeld, 24. Juni 2025: Bundeskanzler Friedrich Merz ist zum NATO-Gipfel nach Den Haag aufgebrochen. Die Mitgliedstaaten hatten angekündigt, deutlich mehr in ihre Sicherheit investieren zu wollen. Es gehe darum, Freiheit, Wohlstand und Frieden in Deutschland und Europa zu bewahren, hatte Merz in seiner jüngsten Regierungserklärung gesagt.
Verteidigungsminister Boris Pistorius reiste ebenfalls zum NATO-Gipfel und bekräftigte das Anliegen Deutschlands, die Bundeswehr für die Landes- und Bündnisverteidigung massiv zu stärken und dafür die dringend notwendigen Investitionen in die Verteidigung zu tätigen. "Wir müssen bestimmte sehr sicherheitsrelevante Fähigkeiten in den nächsten fünf bis acht oder zehn Jahren erfüllen. Andernsfalls werden wir nicht voll verteidigungsfähig und abstreckungsfähig sein", sagte Pistorius.
Den Haag, 24. Juni 2025: Deutschland hat – wie viele NATO-Partner – seine Verteidigungsausgaben in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht und 2024 das aktuelle Zwei-Prozent-Ziel der NATO erfüllt. Am Vorabend des Gipfels traf Bundeskanzler Merz Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Großbritanniens Premierminister Keir Starmer zu einem trilateralen Austausch.
Auch die Lage in der Ukraine wurde auf dem NATO-Gipfel diskutiert. Mit dabei: Präsident Wolodymyr Selenskyj. Die Aufnahme neuer Mitglieder in die NATO bedarf einer gemeinsamen Entscheidung aller Mitgliedstaaten. Solange sich die Ukraine im Krieg befindet, steht eine Aufnahme in die Allianz nicht zur Debatte. Die Ukraine wird von den NATO-Mitgliedsstaaten aber weiterhin umfassend bei der Verteidigung gegen den russischen Angriff unterstützt und kann sich auf Deutschlands Solidarität verlassen.
Am Rande der Arbeitssitzung sprach Bundeskanzler Merz auch mit US-Präsident Donald Trump. Anfang Juni hatten beide sich erstmals in Washington getroffen.
Alle vier Jahre bewertet die NATO die aktuelle Bedrohungslage. Daraus werden die notwendigen Fähigkeiten zur kollektiven Verteidigung abgeleitet, entsprechende „Fähigkeitspakete“ abgestimmt und auf die Mitgliedsstaaten verteilt. Deutschland übernimmt traditionell das zweitgrößte Paket an militärischen Fähigkeiten im Bündnis. Das entspricht rund neun Prozent der Gesamtfähigkeiten der NATO.