Zukunftstechnologie aus Deutschland
Infineon hat in Dresden seine neue Smart Power Fab eröffnet – nach nur drei Jahren Bauzeit und schneller als geplant. Die Bundesregierung fördert die Halbleiterindustrie – auch für mehr Souveränität und wirtschaftliche Resilienz.
Der Chiphersteller Infineon hat ein neues Werk in Dresden eröffnet. Auch Bundesdigitalminister Karsten Wildberger nahm an der Eröffnung teil.
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Der deutsche Halbleiterhersteller Infineon hat in Dresden die weltweit größte Fabrik für intelligente Leistungshalbleiter eröffnet. Künftig werden in der Smart Power Fab hochmoderne Halbleiter für Zukunftstechnologien gefertigt, etwa für die Stromversorgung von KI-Rechenzentren, erneuerbare Energien, Stromnetze und selbstfahrende Autos.
Wichtig für die Unabhängigkeit Deutschlands
Bundeskanzler Friedrich Merz betonte bei seinem virtuellen Grußwort im Rahmen der Eröffnungsfeier, dass die Produktionserweiterung deutlich mache, wie es in Deutschland vorangehen kann. Das sei nicht nur ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Sachsen, sondern auch von unmittelbarer strategischer Bedeutung für die digitale Souveränität, wirtschaftliche Resilienz und Unabhängigkeit in Deutschland.
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Bundesdigitalminister Karsten Wildberger unterstrich bei der Eröffnung, dass die Investition ein Statement für ein starkes digitales Deutschland im Herzen Europas sei und ein Beleg dafür, dass Deutschland in allen Schlüsselbereichen führende Unternehmen vorweisen könne.
Nur drei Jahre Bauzeit
Die Fabrik wurde vom ersten Spatenstich 2023 innerhalb von nur drei Jahren – und damit schneller als geplant – fertiggestellt. Sie ist mit fünf Milliarden Euro Gesamtinvestitionen die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte Infineons. Etwa 920 Millionen Euro davon stammen aus öffentlichen Fördermitteln im Rahmen des European Chips Act .
Deutschlands Halbleiterindustrie ist Spitzenreiter in Europa. Mit der Hightech Agenda Deutschland und der nationalen Mikroelektronik-Strategie stärkt die Bundesregierung Forschung, Fachkräfte und industrielle Fertigung in dieser Zukunftsbranche.
Ostdeutsche Erfolgsgeschichte
In der Smart Power Fab entstehen 1.000 neue hochqualifizierte Industriearbeitsplätze. Zudem ist mit weiteren indirekten Arbeitsplätzen in der Region zu rechnen, etwa bei Zulieferern und Forschungspartnern. Infineon verdoppelt damit die Produktionskapazität in Dresden.
Der Halbleiterhersteller führt mit der Investition eine ostdeutsche Erfolgsgeschichte fort: Silicon Saxony bildet seit Jahrzehnten das Zentrum im größten Mikroelektronik-Cluster Europas: Jeder dritte Mikrochip Europas wird dort produziert.