Statement von Bundeskanzler Merz zum Abschluss des G7-Gipfeltreffens in Évian-les-Bains
Bundeskanzler Merz hat nach dem G7-Gipfel in Frankreich eine positive Bilanz gezogen. Sowohl zu Iran als auch zur Ukraine gebe es klare gemeinsame Botschaften. Zudem sei die notwendige Diskussion über geoökonomische Ungleichgewichte vorangekommen.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat zum Abschluss des G7-Gipfels in Évian-les-Bains in Frankreich die gemeinsame Gipfelerklärung zu Iran und zur Ukraine als Erfolg bezeichnet. Gerade in der gemeinsamen Sprache zur Ukraine stecke die „sehr klare Botschaft“, dass die Unterstützung aus dem Kreis der G7-Staaten heraus so stark wie selten zuvor ist. Die gemeinsame Hartnäckigkeit habe sich ausgezahlt, auch wenn es weiter ein schwieriger Weg zum Frieden bleibe. „Aber wir sind einen Schritt weitergekommen“, so der Kanzler.
Bereitschaft zum Engagement in Straße von Hormus
Dies gelte auch für den Nahen Osten. Die Einigung der Vereinigten Staaten mit Iran sei ein „großer Erfolg“. Ihm müssten nun weitere Verhandlungen folgen. Bundeskanzler Merz betonte erneut, dass Deutschland auch hier helfen werden. Dies könne ein militärisches Engagement in der Straße von Hormus mit entsprechendem Bundestagsmandat beinhalten.
Schließlich sei zudem die notwendige Diskussion um geoökonomische Ungleichheiten vorangekommen. Ein Teil davon seien währungspolitische Ungleichgewichte, über die weiter gesprochen werden müsse. Bei kritischen Rohstoffen und Künstlicher Intelligenz sei zudem eine noch engere Zusammenarbeit verabredet worden.