Pressestatement von Kanzler Merz beim Besuch der Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle
„Ein solches Forschungszentrum ist einmalig – nicht nur in Deutschland, sondern in Europa”, so Kanzler Merz bei seinem Besuch der Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle im Rahmen seines Antrittsbesuchs in Nordrhein-Westfalen.
- Mitschrift Pressekonferenz
- Montag, 1. September 2025
Gemeinsam mit Ministerpräsident Wüst besuchte der Bundeskanzler Merz die Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle in Münster.
Foto: Bundesregierung/Marvin Ibo Güngör
Im Rahmen seines Antrittsbesuchs in Nordrhein-Westfalen besuchte der Bundeskanzler die Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle, eines der größten Forschungsbauvorhaben Deutschlands. Dort konnte er sich gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalens, Hendrik Wüst, ein Bild von den Forschungstechnologien machen.
„Wir sind in der Grundlagenforschung wunderbar. Wir wissen, was alles geht. Aber wenn es in die Umsetzung, in die Produktion und in die industrielle Fertigung geht, sind wir bisher nicht gut genug. Diese Schnittstelle bedienen Sie", sagte Kanzler Merz.
Lesen Sie hier das Pressestatement des Kanzlers:
Bundeskanzler Friedrich Merz:
Ich bedanke mich bei Ihnen für die Einladung und dafür, dass wir Gelegenheit haben, heute hier zu sein und uns dies einmal anzuschauen.
Ein solches Forschungszentrum ist einmalig – nicht nur in Deutschland, sondern in Europa. Insofern haben wir hier eine Chance, in einer Zukunftstechnologie wirklich ganz vorne mitzuspielen. Der Bund fördert dies mit 500 Millionen Euro, das Land mit 250 Millionen Euro. Sie sind hier in der ersten Ausbaustufe, die zweite schauen wir uns gleich noch an.
Ich möchte mich dazu ausdrücklich bekennen, dass das richtig ist, was Sie hier machen und was wir auch finanziell unterstützen, damit wir in einer solchen Zukunftstechnologie den Anschluss halten und vielleicht sogar an der Spitze des technologischen Fortschritts und der technologischen Entwicklung stehen.
Die Batterieproduktion wird für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes mitentscheidend sein. Wir haben es lange genug erlebt, dass wir von Rohstoffen, von Energie, von vielen anderen Bestandteilen unseres Lebens abhängig gewesen sind. Das darf nicht wieder passieren, und deswegen ist es gut, dass wir uns das hier heute anschauen. Aber es ist noch besser, dass Sie es machen und dass wir es auch entsprechend unterstützen. Also ganz herzlichen Dank.
Ich setze große Hoffnung in das, was Sie hier machen, weil Sie den Übergang von der Forschung und Entwicklung in die Produktion abbilden. Denn genau das ist es, was uns in Deutschland häufig genug fehlt: Wir sind in der Grundlagenforschung wunderbar. Wir wissen, was alles geht. Aber wenn es in die Umsetzung, in die Produktion und in die industrielle Fertigung geht, sind wir bisher nicht gut genug. Diese Schnittstelle bedienen Sie.
Herzlichen Dank und viel Erfolg!