Pressestatement von Bundeskanzler Merz zum Auftakt des Nordsee-Gipfels
Der Bau von Windenergieanlagen auf See und die Sicherheit im Hohen Norden – das waren die wichtigsten Themen der dritten internationalen Nordseekonferenz. Zum Auftakt hat sich Bundeskanzler Merz auch an die Bürgerinnen und Bürger Hamburgs gewandt.
- Mitschrift Pressekonferenz
- Montag, 26. Januar 2026
Bundeskanzler Friedrich Merz begrüßte die teilnehmenden Staats- und Regierungschefinnen und -chefs beim Nordsee-Gipfel in Hamburg.
Foto: Bundesregierung/Jesco Denzel
Bundeskanzler Friedrich Merz hat die teilnehmenden Staats- und Regierungschefinnen und -chefs zum dritten internationalen Nordsee-Gipfel in Hamburg empfangen. Bei dem Treffen solle es vorrangig um zwei Themen gehen, betonte der Kanzler in seinem Auftaktstatement: Zum einen wolle man den Bau neuer Windenergieanlagen auf See – sogenannte Offshore-Anlagen – voranbringen. Und zum anderen werde auch in Hamburg die Sicherheit im Hohen Norden Thema der Gespräche in Hamburg. Zudem dankte der Bundeskanzler der Hansestadt für ihre Gastfreundschaft.
Deutschland hat in diesem Jahr erstmals den Nordsee-Gipfel nach Einladung durch Bundeskanzler Merz und Bundeswirtschafts- und Energieministerin Reiche in Hamburg ausgerichtet. Weitere Informationen finden Sie außerdem beim Bundeswirtschaftsministerium.
Lesen Sie hier das Auftaktstatement:
Bundeskanzler Friedrich Merz:
Meine Damen und Herren, herzlich willkommen in Hamburg bei diesem winterlichen Wetter. Trotz des Wetters freue ich mich sehr, dass ich Gelegenheit habe, den dritten Nordsee-Gipfel als Gastgeber hier in Hamburg durchzuführen. Ich freue mich, dass die Kolleginnen und Kollegen aus den Anrainerstaaten der Nordsee meiner Einladung gefolgt sind.
Wir wollen uns heute über zwei große Themen unterhalten.
Erstens: die Energieversorgung unserer Länder. Sie wissen, dass wir bereits eine große Zahl von Offshore-Anlagen gebaut haben. Das soll zügig weiter vorangehen.
Zweitens: Ein großes Thema, das uns seit vielen Jahren beschäftigt und in den letzten Wochen eine besondere Aktualität bekommen hat, ist die Sicherheit in der Nordsee. Auch das wird ein Thema unserer Gespräche heute hier in Hamburg sein.
Ich danke der Stadt Hamburg herzlich für die Gastfreundschaft und dafür, dass sie uns aufnimmt. Ich möchte den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt sagen: Haben Sie ein wenig Nachsicht mit den Einschränkungen, die damit heute einhergehen – sie dienen einem guten Zweck.
Ich will mich auch persönlich dafür einsetzen, dass wir dieses Konzept, dieses Projekt weiter voranbringen: erstens die Energieversorgung durch den Bau von Offshore-Anlagen im interessantesten wirtschaftlichen Raum, den wir dafür haben, und zweitens das Thema Sicherheit im Norden, das uns auch auf dieser Konferenz begleiten wird.
Schön, dass Sie dabei sind – beim nächsten Mal dann wieder im Warmen und im Trockenen.
Danke!