Rita Süssmuth: Eine Ausnahmepolitikerin

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Rede von Bundeskanzler Merz beim Trauerstaatsakt für Rita Süssmuth Rita Süssmuth: Eine Ausnahmepolitikerin

Bundeskanzler Friedrich Merz würdigte die überragende Leistung der verstorbenen ehemaligen Bundesministerin und Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth. Ihr zu Ehren fand im Deutschen Bundestag ein Trauerstaatsakt statt.

Kanzler Merz am Rednerpult im Deutschen Bundestag während seiner Rede beim Trauerstaatsakt für Rita Süssmuth.

Kanzler Merz würdigte in seiner Rede Rita Süssmuth als Politikerin – und als Mensch.

Foto: Bundesregierung/Sandra Steins

„Für sie stand die Würde des Menschen und die Verletzlichkeit des Menschen im Zentrum, aber genauso des Menschen Begabung zur Selbstentfaltung und zum gemeinsamen Guten“, so beschrieb Bundeskanzler Friedrich Merz das Leitmotiv des politischen Wirkens von Rita Süssmuth.

Lesen Sie hier die Rede des Bundeskanzlers in voller Länge. Hier finden Sie die Ansprache der Präsidentin des Deutschen Bundestages, Julia Klöckner sowie die Rede von Prof. Dr. Heribert Prantl .

Die frühere Bundestagspräsidentin und Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit sowie für Frauen war am 1. Februar 2026 gestorben.

„Sie hat das Gesicht der Bundesrepublik geprägt“, würdigte der Kanzler, „als erste Bundesfrauenministerin, als Bildungspolitikerin, als Gesundheitspolitikerin, als Bundestagspräsidentin, als Abgeordnete der CDU“. Er hob ihr Beharren auf eine moderne Familienpolitik, auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und ihre wegweisende Aids-Politik hervor. Ihr sei ein menschenwürdiges Leben, die Selbstentfaltung unabhängig von Geschlecht, sozialer Herkunft und sexueller Orientierung ein zentrales Anliegen gewesen, betonte der Bundeskanzler und nannte Süssmuth eine Ausnahmepolitikerin.

„Wir werden ihr, Rita Süssmuth, der Humanistin, der Wissenschaftlerin, der Bundestagspräsidentin, der Christdemokratin – wir werden Rita Süssmuth ein ehrendes Andenken bewahren“, schloss der Kanzler seine Rede.

Rita Süssmuth war von 1988 bis 1998 Bundestagspräsidentin. Von 1985 bis 1988 war sie Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit, ab 1986 zusätzlich für Frauen. Zuvor war sie als Professorin in der Wissenschaft tätig. Sie starb am 1. Februar 2026 im Alter von 88 Jahren.