Neue Partnerschaften für neue Stärke

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Bundeskanzler Merz beim Berlin Global Dialogue
Neue Partnerschaften für neue Stärke

Deutschland und Europa bräuchten in der sich verändernden Welt neue und verlässliche Partnerschaften, um den eigenen Wohlstand zu sichern. Gleichzeitig brauche es aber auch neue Schutzschilder, so der Bundeskanzler beim Berlin Global Dialogue.

Bundeskanzler Friedrich Merz im Gespräch mit Jugendlichen beim Berlin Global Dialogue.

Der Kanzler im Gespräch mit Jugendlichen beim Berlin Global Dialogue.

Foto: Bundesregierung/Guido Bergmann

Bundeskanzler Friedrich Merz hat an der Berlin Global Dialogue-Konferenz der European School of Management and Technology in Berlin teilgenommen. Dort diskutieren internationale Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über das Thema „Advancing Alliances for the New Era“.

Die multiplen Krisen sowie die tiefgehenden weltpolitischen und technologischen Umwälzungen erforderten geschlossenes europäisches Handeln, neue Strategien und neue Partnerschaften, betonte der Kanzler. Die Bundesregierung arbeite mit aller Kraft daran, die Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität Deutschlands und Europas zu stärken. Europas Strategie müsse lauten: „Promote, Protect, Partner“.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Neue Handelspartnerschaften: Die Bundesregierung setzt sich für offene Märkte und freien Handel ein, das sei eine Basis für den wirtschaftlichen Erfolg. Die neuen europäischen Handelspartnerschaften etwa mit den Mercosur- oder den indopazifischen Staaten bewiesen, dass das gelinge. Aus diesem Grund werde er in der kommenden Woche auch nach Asien reisen, sagte der Bundeskanzler. Er betonte dabei ebenfalls die Bedeutung von neuen Rohstoffpartnerschaften, um unsichere Abhängigkeiten vor allem bei kritischen Rohstoffen wie Seltenen Erden oder Permanentmagneten zu verringern.
  • Handelspolitisches Schutzschild: Europa brauche ein neues Schutzschild gegen unfaire Handelspraktiken und Marktverzerrungen. Der Europäische Rat habe dem vorgeschlagenen Schutzinstrument zugestimmt, das künftig eine schnelle Reaktion der EU ermöglichen solle. Im besten Fall müsse das Instrument jedoch gar nicht eingesetzt werden.
  • Wachstum durch Investitionen: Für ein sich selbst tragendes Wirtschaftswachstum seien mehr private Investitionen und Innovationen der wesentliche Schlüssel. Der erste Investitionsgipfel der Bundesregierung sei erfolgreich verlaufen. Mit der Hightech Agenda Deutschland unterstütze die Bundesregierung den Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte, etwa in den Bereichen Quantentechnologien und Mikroelektronik.

Lesen Sie hier die Rede des Kanzlers beim Berlin Global Dialogue (englisch).