Co-chair’s statement of the Coalition of the Willing, 24/08/2026

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The leaders of the Coalition of the Willing convened today in Kyiv and by video conference to commemorate the 35th anniversary of the restoration of the Independence of Ukraine. They were united in their continued support of Ukraine’s fight to defend its sovereignty, freedom and territorial integrity. Prime Minister Andy Burnham, President Emmanuel Macron and Chancellor Friedrich Merz chaired the meeting alongside President Zelenskyy. 

The leaders condemned Russia’s systematic and escalating strikes against Ukraine’s cities, critical infrastructure and civilians, causing the highest number of civilian casualties since the beginning of the full scale invasion in 2022, and damaging a children’s hospital in Kyiv the previous week. They also condemned Russia’s attacks on Ukraine’s cultural heritage sites, which form an integral part of Ukraine’s national identity, including the Kyiv-Pechersk Lavra.  

Leaders reiterated Ukraine’s clear and inherent right to defend itself against the Russian war of aggression, in full compliance with international law and Article 51 of the UN Charter, and confirmed that they would not be deterred from their support for Ukraine by irresponsible Russian threats. They expressed their determination to increase military support to Ukraine, strengthen its air defence as a matter of urgent priority, enhance cooperation with its defence industry, and share relevant technologies, including through the Anti-Ballistic Missile Coalition. They also committed to ratchet up sanctions on Russia’s military industrial complex and those supporting it. 

Leaders also agreed on the urgency of providing immediate assistance for Ukraine’s energy sector ahead of the upcoming winter, including through the Ukraine Energy Support Fund and provision of specialist equipment. They emphasised the need to continue to support Ukraine’s economic resilience in the face of Russia’s intensified attempts to renew their maritime blockade on Ukraine’s ports. 

The leaders agreed to continue efforts to constrain Russia’s war chest through the use of sanctions, wider economic measures, and clamping down on sanctions circumvention and Russia’s Shadow Fleet. This joint action to date has deprived Russia’s war chest of at least $495 billion since February 2022. The leaders welcomed the US Senate’s efforts to apply further economic pressure on Russia, and committed to working closely with the US over the coming months on coordinated action to drain Russia’s means to continue its illegal war. 

The leaders commended President Zelenskyy’s continued readiness to enter into meaningful peace talks, in order to bring about a comprehensive, just and lasting peace, and reiterated their call for Russia to agree to a full, immediate and unconditional ceasefire starting from the line of contact. 

The Coalition would continue to prepare the Multinational-Force Ukraine to deploy once a credible cessation of hostilities was in place, as part of a wider set of robust politically and legally binding security guarantees to ensure Ukraine’s future security and prosperity once a ceasefire enters into force. 

Concluding, the leaders once again reaffirmed their commitment to support Ukraine’s independence, as part of Europe’s wider peace and security. They offered President Zelenskyy and the people of Ukraine their steadfast solidarity today on the 35th anniversary of the restoration of Independence, and every day, for as long as it takes.


Erklärung der Ko-Vorsitzenden der Koalition der Willigen

Höflichkeitsübersetzung

Die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs der Koalition der Willigen sind heute in Kyjiw und per Videokonferenz zusammengekommen, um den 35. Jahrestag der Wiederherstellung der Unabhängigkeit der Ukraine zu feiern. Sie waren sich einig in ihrer fortgesetzten Unterstützung der Ukraine in ihrem Kampf zur Verteidigung ihrer Souveränität, Freiheit und territorialen Unversehrtheit. Den Vorsitz des Treffens hatten neben Präsident Selenskyj Premierminister Andy Burnham, Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz inne.

Die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs verurteilten die systematischen und eskalierenden Angriffe Russlands auf die Städte, die kritische Infrastruktur und die Zivilbevölkerung der Ukraine, die zu der höchsten Zahl an zivilen Opfern seit Beginn der groß angelegten Invasion 2022 geführt haben und bei denen letzte Woche ein Kinderkrankenhaus in Kyjiw beschädigt wurde. Sie verurteilten ferner Russlands Angriffe auf Stätten des kulturellen Erbes der Ukraine, die wesentlicher Bestandteil der nationalen Identität der Ukraine sind, darunter das Kyjiwer Höhlenkloster. 

Die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs bestätigten nachdrücklich das klare und ureigene Recht der Ukraine, sich gegen den russischen Angriffskrieg zu verteidigen, was uneingeschränkt im Einklang mit dem Völkerrecht und Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen steht, und sie bekräftigten, dass sie sich durch unverantwortliche Drohungen seitens Russlands nicht von ihrer Unterstützung für die Ukraine abbringen lassen würden. Sie brachten ihre Entschlossenheit zum Ausdruck, die militärische Unterstützung für die Ukraine zu erhöhen, als besonders dringliche Aufgabe die Flugabwehr der Ukraine zu stärken, die Zusammenarbeit mit ihrer Rüstungsindustrie zu verbessern und einschlägige Technologien zu teilen, unter anderem durch die Koalition gegen ballistische Raketen. Sie verpflichteten sich ferner dazu, die Sanktionen gegen Russlands militärisch-industriellen Komplex und diejenigen, die ihn unterstützen, zu verstärken. 

Darüber hinaus waren sich die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs über die Dringlichkeit einig, dem ukrainischen Energiesektor vor dem kommenden Winter Soforthilfe zukommen zu lassen, unter anderem durch den „Ukraine Energy Support Fund“ und die Bereitstellung von Spezialausrüstung. Angesichts der verstärkten Versuche Russlands, die ukrainischen Seehäfen erneut zu blockieren, betonten sie die Notwendigkeit, die wirtschaftliche Resilienz der Ukraine weiterhin zu unterstützen. 

Die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs kamen überein, ihre Anstrengungen zur Begrenzung von Russlands Kriegskasse fortzuführen, und zwar durch Sanktionen, breit angelegte wirtschaftliche Maßnahmen und ein rigoroses Vorgehen gegen Umgehungen der Sanktionen sowie die russische Schattenflotte. Durch diese gemeinsamen Maßnahmen wurden Russlands Kriegskasse seit Februar 2022 bisher mindestens 495 Milliarden US-Dollar entzogen. Die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs begrüßten die Bemühungen des US-Senats, weiter wirtschaftlichen Druck auf Russland auszuüben, und bekannten sich dazu, in den kommenden Monaten eng mit den Vereinigten Staaten zu abgestimmten Maßnahmen zusammenzuarbeiten, um dafür zu sorgen, dass Russland die Mittel für eine Fortführung seines illegalen Krieges ausgehen. 

Die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs würdigten die anhaltende Bereitschaft Präsident Selenskyjs zu substanziellen Friedensgesprächen zur Herbeiführung eines umfassenden, gerechten und dauerhaften Friedens, und sie bekräftigten ihre Forderung an Russland, einem vollständigen, sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand ausgehend von der Kontaktlinie zuzustimmen. 

Die Koalition bereitet weiter den Einsatz der multinationalen Truppe für die Ukraine ab dem Zeitpunkt der glaubhaften Einstellung der Feindseligkeiten vor, was Bestandteil eines umfassenderen Pakets robuster politisch und rechtlich verbindlicher Sicherheitsgarantieren ist, mit dem Frieden und Wohlstand in der Ukraine zukünftig gewährleistet werden sollen und das mit Inkrafttreten eines Waffenstillstands greift. 

Abschließend bekräftigten die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs erneut ihre Entschlossenheit, die Unabhängigkeit der Ukraine als Teil von Europas Frieden und Sicherheit insgesamt zu unterstützen. Sie sagten Präsident Selenskyj und dem ukrainischen Volk ihre unerschütterliche Solidarität zu – für heute, den 35. Jahrestag der Unabhängigkeit, und für jeden anderen Tag, so lange wie nötig.