In schwierigen Zeiten sind persönliche Gespräche wichtig

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Der Bundes-Kanzler trifft den türkischen Staats-Präsidenten Erdoğan In schwierigen Zeiten sind persönliche Gespräche wichtig

Der Bundes-Kanzler Olaf Scholz hat sich 
mit dem türkischen Staats-Präsidenten Erdoğan getroffen. 
Die beiden Regierungs-Chefs haben über wichtige Themen gesprochen. 
Zum Beispiel über den Krieg in Israel und im Gaza-Streifen. 
Und über den Krieg in der Ukraine. 
Sie haben auch darüber gesprochen: 
Schweden will Mitglied von der NATO werden.

Bundeskanzler Olaf Scholz und der türkische Präsident Erdogan sprechen mit der Presse. Im Hintergrund sieht man die Flaggen von der Türkei und von Deutschland. Links und rechts daneben ist die Flagge von Europa.

Olaf Scholz hat zusammen mit Recep Tayyip Erdoğan mit der Presse gesprochen. 
Olaf Scholz sagt: 
Wir stehen hinter Israel.
Die Menschen in Israel haben ein Recht auf ihr Land.

Foto: Bundesregierung/Denzel

Der Bundes-Kanzler Olaf Scholz hat sich 
mit dem türkischen Staats-Präsidenten getroffen. 
Der Staats-Präsident von der Türkei heißt Recep Tayyip Erdoğan. 
Das Treffen war in Berlin. 
Bei dem Treffen haben die beiden Regierungs-Chefs 
über wichtige Themen gesprochen.

Der Krieg in der Ukraine

Russland hat die Ukraine angegriffen. 
Die beiden Regierungs-Chefs sind sich einig: 
Russland muss mit seinen Angriffen aufhören.

Die Menschen auf der ganzen Welt spüren die Folgen von diesem Angriff. 
Zum Beispiel: 
In der Ukraine wächst viel Getreide. 
Aus dem Getreide macht man zum Beispiel Mehl.
Die Ukraine verkauft das Getreide in andere Länder. 

Am Anfang vom Krieg hat Russland bestimmt: 
Die Ukraine darf das Getreide nicht mehr in andere Länder bringen. 
Dann hat die Türkei eine Vereinbarung mit Russland gemacht. 
Danach durfte die Ukraine Getreide wieder in die Türkei bringen. 
Dafür hat Olaf Scholz dem türkischen Präsidenten gedankt.

Olaf Scholz ist aber auch traurig darüber: 
Die Vereinbarung gilt nur noch kurze Zeit. 
Russland will die Vereinbarung nicht verlängern.

Bundes-Kanzler Olaf Scholz hat noch einmal gesagt: 
Russland darf die Ukraine nicht mit Gewalt erobern. 
Russland darf nicht mit Gewalt die Grenzen zwischen Ländern verschieben. 
Das ist auch für die Sicherheit von Europa gefährlich.

Schweden will Mitglied von der NATO werden

Die NATO ist wichtig für die Sicherheit in Europa. 
Die NATO ist eine Gemeinschaft von 31 Ländern. 
Die Länder sind in Europa und in Nord-Amerika. 
Die NATO ist ein Verteidigungs-Bündnis.

Das bedeutet: 
Die Länder von der NATO machen eine gemeinsame Sicherheits-Politik. 
Sie wollen gemeinsam für die Sicherheit von den Ländern sorgen. 
Deutschland und die Türkei sind Mitglieder von der NATO.

Scholz und Erdoğan haben auch darüber gesprochen: 
Schweden will auch Mitglied von der NATO werden.
Olaf Scholz sagt: 
Hoffentlich kann Schweden bald Mitglied von der NATO werden. 
Denn die NATO soll stärker werden.

Der Angriff von der Hamas auf Israel 

Zum Krieg in Israel und Palästina 
haben die beiden Regierungs-Chefs verschiedene Meinungen. 
Bundes-Kanzler Olaf Scholz findet trotzdem: 
In schwierigen Zeiten sind persönliche Gespräche wichtig.
Deshalb spricht Scholz auch mit Erdoğan.
Obwohl Erdoğan eine andere Meinung hat als Olaf Scholz.

Israel ist ein Land in Asien. 
Es liegt am Mittel-Meer. 
Palästina ist ein Gebiet neben Israel. 
Die Menschen in Palästina finden: 
Palästina ist ein eigenes Land. 

Viele andere Länder sagen auch: 
Palästina ist ein eigenes Land. 
Diese Länder setzen sich dafür ein: 
Palästina soll in der Zukunft auch ein eigenes Land sein. 
Denn zur Zeit ist Palästina nur ein Gebiet. 
Palästinenser haben deshalb zum Beispiel keinen eigenen Pass.

In Palästina gibt es die Hamas. 
Die Hamas ist eine Terror-Gruppe. 
Eine Terror-Gruppe verbreitet Angst und Schrecken. 
Die Terror-Gruppe Hamas will mit Gewalt ihre Ziele erreichen.

Am 7. Oktober 2023 hat die Hamas Israel angegriffen.

Bundes-Kanzler Olaf Scholz sagt: 
Die Bundes-Regierung verurteilt den Angriff von der Hamas. 
Deutschland unterstützt Israel. 
Und Israel darf sich verteidigen. 
Das steht im Internationalen Recht. 
Das Internationale Recht ist eine Sammlung von Regeln.
Die Regeln bestimmen:
So müssen Länder und Völker miteinander umgehen.

Scholz und Erdoğan machen sich Sorgen darüber: 
Es dürfen nicht noch mehr Länder bei diesem Krieg mitmachen. 
Es dürfen nicht noch mehr Terror-Gruppen angreifen. 
Darüber sind sich Scholz und Erdoğan einig.

Bundes-Kanzler Olaf Scholz hat deutlich gesagt: 
Jedes Leben ist gleich viel wert.
Wir machen uns nicht nur Sorgen um die Menschen in Israel. 
Wir machen uns auch Sorgen um die Menschen im Gaza-Streifen. 
Deshalb gibt Deutschland viel Geld für die Hilfe 
für die Menschen im Gaza-Streifen. 
Das tut Deutschland schon seit vielen Jahren. 
In diesem Jahr gibt Deutschland mehr als 160 Millionen Euro 
für die Menschen im Gaza-Streifen.

Olaf Scholz hat auch darüber gesprochen: 
Wir brauchen eine Lösung für das Problem in Israel und Palästina. 
Die beste Lösung ist: 
Es soll 2 Länder geben. 
Es soll das Land Israel geben. 
Und es soll das Land Palästina geben. 
Für Deutschland ist wichtig: 
Das Land Israel muss es auf jeden Fall weiterhin geben. 

Anti-Semitismus in Deutschland

Leider gibt es in Deutschland immer mehr Anti-Semitismus. 
Anti-Semitismus bedeutet Hass gegen Juden und Jüdinnen. 
Manche Menschen denken: 
Juden und Jüdinnen sind böse Menschen. 
Manche Menschen haben Vorurteile gegen Juden und Jüdinnen. 
Manche Menschen sagen: 
Juden und Jüdinnen sollen getötet werden. 
Das ist Anti-Semitismus.

Bundes-Kanzler Olaf Scholz sagt: 
In Deutschland darf es keinen Anti-Semitismus geben. 
Es darf keine Art von Anti-Semitismus geben.

In Deutschland leben auch 5 Millionen Muslime und Musliminnen. 
Bundes-Kanzler Olaf Scholz sagt aber auch: 
Auch die Muslime und Musliminnen haben ihren Platz in Deutschland. 
Auch die Muslime und Musliminnen sind in Deutschland willkommen.
Aber die Menschen dürfen nicht antisemitisch sein.

Die Beziehung zwischen Deutschland 
und der Türkei soll besser werden

Die Beziehung zwischen Deutschland und der Türkei 
kann noch besser werden. 
Und die Beziehung zwischen der Türkei und der EU. 
Bundes-Kanzler Olaf Scholz sagt: 
Beide Länder können sich noch mehr anstrengen. 
Damit die Beziehung zwischen den Ländern besser wird.

Ein wichtiges Thema dabei ist zum Beispiel die Geflüchteten. 
Und die Migration. 
Migration bedeutet hier:
Menschen aus anderen Ländern kommen in die EU.
Die Menschen wollen in der EU leben.
Manche Menschen sind in ihrem Heimat-Land in Gefahr.
Zum Beispiel: Es gibt dort Krieg.
Deshalb kommen sie in die EU.

Bundes-Kanzler Scholz und Staats-Präsident Erdoğan sind sich darüber einig: 
Die Regeln für die Migration müssen strenger werden.

Im Jahr 2016 haben die EU und die Türkei eine Vereinbarung 
über die Migration gemacht. 
Olaf Scholz findet die Vereinbarung gut. 
Olaf Scholz sagt: 
Die Vereinbarung soll weiterhin gelten.

Und wir müssen über die Rückführungen sprechen. 
Viele Geflüchtete dürfen nicht in der EU bleiben. 
Zum Beispiel: 
Wenn sie eine Straft-Tat begangen haben. 
Oder weil sie gefährlich sind. 
Diese Personen werden in ihr Heimat-Land zurück-gebracht. 
Dazu sagt man Rückführung. 
Manchmal sagt man auch Abschiebung. 
Für die Rückführung soll es in Zukunft neue Regeln geben.

Olaf Scholz hat auch darüber gesprochen: 
Viele Menschen aus der Türkei und aus Deutschland verstehen sich sehr gut. 
Die Menschen helfen sich auch gegenseitig.
Zum Beispiel: 
Im Februar gab es ein großes Erd-Beben in der Türkei. 
Dabei sind viele Häuser zerstört werden. 
Viele Menschen sind gestorben. 
Viele Menschen waren verletzt. 
Und viele Menschen hatten kein Zuhause mehr.

Deutschland hat den Menschen in der Türkei geholfen. 
Viele Menschen konnten eine Zeit lang in Deutschland wohnen. 
Und Deutschland hat der Türkei mit Geld geholfen. 
Mit dem Geld kann die Türkei viele Häuser wieder aufbauen.

Olaf Scholz sagt auch: 
Der Handel zwischen der Türkei und Deutschland soll besser werden. 
Die beiden Länder sollen mehr Sachen voneinander kaufen. 
Dafür brauchen die Unternehmen Sicherheit. 
Und wir brauchen eine gute Politik dafür.

Gespräche über den Besuch von Erdoğan

Vor dem Besuch vom türkischen Staats-Präsident Erdoğan 
haben die Menschen viel über das Treffen gesprochen. 
Viele Menschen waren gegen das Treffen. 
Denn Erdoğan hat zu vielen Themen eine andere Meinung.

Am 15. November hat Bundes-Kanzler Olaf Scholz darüber im 
Deutschen Bundestag gesprochen: 
Wir werden über wichtige Dinge sprechen. 
So wie immer. 
Wir müssen auch über schwierige Themen miteinander sprechen. 
Das ist wichtig. 
So kann jeder seine Meinung zeigen. 
Und jeder kennt die Meinung vom anderen.