Mit grünem Strom durchstarten 

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Elektromobilität Mit grünem Strom durchstarten 

Um die Elektromobilität schneller voranzubringen, wird derzeit viel investiert. Ein gutes Zeichen, findet auch Bundeskanzler Olaf Scholz. Er hat sich bei einem Besuch des Automobilzulieferer Neapco im Rheinischen Revier ein Bild davon gemacht, wie Innovationen und Strukturwandel gelingen können.  

Bundeskanzler Olaf Scholz beim Besuch der Neapco Europe GmbH

In Düren arbeitet das Unternehmen Neapco an innovativer Technik für Elektro-Nutzfahrzeuge. Trotz Strukturwandel „ist die Halle voll und es wird gearbeitet – das finde ich sehr, sehr gut“, so der Kanzler bei seinem Besuch.

Foto: Bundesregierung/Kugler

Ziel der Bundesregierung ist es, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wirtschaftet. Dazu zählt auch, die klimaschädlichen Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor zu senken und beispielsweise ohne CO2-Ausstoß durch Verbrennungsmotoren auszukommen. Um dies zu erreichen, müssen Fahrzeuge elektrisch betrieben werden –  mit Strom aus Erneuerbaren Energien. 

Einen Baustein dafür liefert das Unternehmen Neapco Europe GmbH in Düren – im Rheinischen Revier. Bundeskanzler Olaf Scholz hat das Werksgelände besucht, um sich selbst ein Bild von der Produktion und den Perspektiven in der Automobilindustrie zu machen.

Vom Automobilzulieferer zum Fahrzeugbauer

Seit 2018 stellt Neapco leichte Elektro-Nutzfahrzeuge für das Unternehmen B-ON her, die unter anderem die Elektrotransporter der Deutschen Post DHL Group produzieren. Das Unternehmen hat sich dabei immer weiterentwickelt: vom Automobilzulieferer hin zum Fahrzeugbauer selbst.

„Beeindruckend finde ich auch, dass man, wenn man sich das Werk selbst und die Fabrikhalle anschaut und die Geschichte über die vielen Jahrzehnte hinweg vergegenwärtigt, sieht: Hier hat immer Strukturwandel stattgefunden“, sagte der Bundeskanzler bei seinem Unternehmensbesuch in Düren, am Nordrand der Eifel. Damit trägt das Unternehmen gleichzeit mit zum Wandel der Automobilindustrie bei – weg vom Verbrennerauto hin zum Elektroantrieb. Bei einem Rundgang über das Werksgelände sprach der Kanzler auch persönlich mit Mitarbeitenden und ließ sich die Montageschritte für innovative Antriebslösungen erklären. 

Seit fast 100 Jahren ist Neapco ein weltweit führender Anbieter innovativer Antriebsstranglösungen für eine Vielzahl von Anwendungen in der Automobilindustrie. Das Unternehmen beschäftigt über 3.200 Mitarbeitende an elf Standorten weltweit – in den USA, Kanada, Mexiko, China, Polen und Deutschland.

Strukturwandel: Arbeitsplätze erhalten und schaffen

Gleichzeit werden wichtige Industriearbeitsplätze in der Region gehalten und zudem noch neue hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Dies ist essentiell für das Gelingen des Strukturwandels im Rheinischen Revier, um den Wegfall von Arbeitsplätzen durch den Ausstieg aus der Kohleverstromung zu kompensieren. 

In Deutschland entwickeln und produzieren

Derzeit plant das Unternehmen Neapco, die Montage eines innovativen und platzsparenden Radnabenmotors für leichte Elektro-Nutzfahrzeuge an den Standort Düren zu holen. Der Bundeskanzler betonte in diesem Zusammenhang noch einmal, dass gerade „hunderte Milliarden“ von ausländischen und deutschen Automobilherstellern investiert werden, um die Elektromobiltät voranzubringen und klimaneutral zu werden.

Es sei „ein gutes Zeichen, dass Innovation stattfindet und dass neue Möglichkeiten erprobt werden, die dann auch ganz praktisch im Alltag genutzt werden können“, sagte Olaf Scholz. „Wenn das innerhalb kurzer Zeit verfügbar ist, dann ist das für mich ein wichtiges Zeichen dafür, dass gerade wir hier in Deutschland große Fortschritte mit der Elektromobilität machen“.

Der schnelle Umstieg beruhe insbesondere auf der „Fähigkeit unserer Ingenieurinnen und Ingenieure, der unternehmerischen Entscheidungen“ und vor allem auf derjenigen, die jeden Tag arbeiteten, betonte der Kanzler verbunden mit einem Dank an die anwesende Belegschaft in Düren.