Rede von Bundeskanzler Scholz beim Empfang der Preisträgerinnen und Preisträger des Bundeswettbewerbs von "Jugend forscht 2023" am 26. September 2023

  • Bundeskanzler⏐ Startseite 
  • Olaf Scholz

  • Aktuelles

  • Kanzleramt

  • Mediathek 

  • Service

Einen schönen guten Tag! Ich freue mich, dass alle hier sind und sich vor allem im Vorfeld so viel angestrengt und eine ganze Reihe von sehr wichtigen Forschungsleistungen zustande gebracht haben. Ich finde, das ist ein ganz beeindruckender Wettbewerb, der nun schon viele Jahrzehnte unser Land prägt. Ich erinnere mich jedenfalls daran, dass es ihn schon gab, als ich selbst noch zur Schule gegangen bin. Insofern ist es eine richtige Tradition, und ich bin deshalb ganz stolz und glücklich, dass ich heute hier mit allen Preisträgerinnen und Preisträgern, mit all denjenigen, die etwas gemacht haben, zusammen sein kann und wir uns über die Ergebnisse freuen und ein wenig verstehen können, worum es geht.

In der Vorbereitung habe ich auch gesehen, dass es anders als früher ganz viele junge Frauen und Mädchen gibt, die sich an den Forschungen beteiligt haben. Auch das ist ein Fortschritt und, wie ich finde, eine Verbesserung gegenüber der Situation, wie wir sie kennen.

Insofern große Dankbarkeit, große Begeisterung und auch ein wenig das Gefühl, dass ich mir deshalb um die Zukunft unseres Landes etwas weniger Sorgen machen muss. Denn am Ende wissen wir: Die Zukunft hängt an Forschung und Entwicklung. Die Dinge, die wir schon können, werden uns weder Wohlstand noch Reichtum bescheren. Ab und zu kann man mit Berufstätigkeiten, die vor 300 Jahren auch so ähnlich gemacht wurden wie heute, noch etwas werden. Aber in den allermeisten Fällen gibt es richtig etwas an Wertschöpfung, gute Löhne, Arbeitsplätze mit Dingen, die wir noch gar nicht kennen. Deshalb muss sie irgendjemand erforschen. Also bin ich ganz begeistert von dem, was hier gemacht worden ist.

Es ist vorgesehen, dass wir einen Sonderpreis haben, der hier verliehen wird, wenn der Bundeskanzler dabei ist. Zwei haben ihn bekommen, Charlotte Klar und Katharina Austermann vom Humboldt-Gymnasium in Berlin, die sich mit etwas beschäftigt haben, das ich während meines Jurastudiums niemals verhandelt habe: Bewegung von pyrolytischem Grafit auf Magnet-Array mit Wärme. ‑ Ich bin beindruckt. Bitte!