Kanzler kompakt: Die Lage im Herbst und Winter wird schwierig – wie haben wir uns darauf vorbereitet?

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Es ist Sommer. Eine gute Zeit, um sich zu erholen. Viele haben ihren Urlaub schon hinter sich. Manchen steht er noch bevor. Wir wissen aber auch, dass dieses Jahr mit großen Herausforderungen verbunden ist. Herausforderungen, die durch den Krieg kommen, den Russland gegen die Ukraine angezettelt hat. Herausforderungen, die für die Energiesicherheit unseres Landes existieren. Und natürlich Herausforderungen, die etwas zu tun haben mit den steigenden Preisen.

Darauf haben wir uns vorbereitet, damit wir als Land gemeinsam durch diese Zeit gehen können, damit wir zusammenstehen. Wir haben zum Beispiel Vorschriften erlassen, die sicherstellen, dass neue Terminals gebaut werden an den norddeutschen Küsten für Flüssiggas, dass wir Gas speichern, dass wir Kraftwerke wieder zum Laufen bringen, die mit Kohle betrieben werden. Wir prüfen sogar, ob es Sinn macht, die drei auslaufenden Atomkraftwerke noch ein wenig länger zu nutzen. Und gleichzeitig sorgen wir aber auch dafür, dass wir es allen möglich machen, durch diese schwierige Zeit zu kommen. Denn viele haben sehr wenig Geld. Viele verdienen ganz normal, aber müssen trotzdem sehr genau rechnen, ob das alles klappt für die Familie und den eigenen Haushalt.

Und deshalb haben wir sehr bewusst schon zwei große Entlastungspakete auf den Weg gebracht mit 30 Milliarden. Manche der Unterstützungsleistungen sind noch gar nicht angekommen. Im September zum Beispiel wird es die Energiepreisprämie geben. Aber wir werden da nicht stehen bleiben, sondern es wird weitere Entlastungen geben. Entlastungen, die gerade denen helfen,  die rechnen müssen, die keine Rücklagen haben und die trotzdem eine gute Zeit in der Zukunft brauchen, wenn es für uns alle zusammen etwas schwieriger wird. Wenn wir zusammenhalten, dann werden wir das schaffen. You'll never walk alone.