Abschied von einem der größten Fußballer des Landes

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Kanzler Scholz bei Trauerfeier für Beckenbauer Abschied von einem der größten Fußballer des Landes

Der Bundeskanzler hat an der Trauerfeier zu Ehren von Franz Beckenbauer in der Allianz-Arena in München teilgenommen. Langjährige Wegbegleiter, Fans und Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft würdigten den Verstorbenen.

Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Trauerfeier für Franz Beckenbauer in der Allianz-Arena.

Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Trauerfeier für Franz Beckenbauer in der Münchner Allianz-Arena.  

Foto: Bundesregierung/Bergmann

Vor den Augen zahlreicher langjähriger Wegbegleiter, Freunde und Fans fand am Freitag, 19. Januar, in der Allianz Arena in München die vom FC Bayern München initiierte und ausgerichtete Trauerfeier zu Ehren des verstorbenen Franz Beckenbauer statt.

Auch Bundeskanzler Olaf Scholz war eingeladen und bekundete mit seiner Teilnahme einem der größten Fußballer unseres Landes seinen Respekt und seine Anerkennung. Als einen der „größten Fußballer in Deutschland“ ehrte Scholz den Verstorbenen auf X. Beckenbauer, der für viele nur „der Kaiser“ war, habe Generationen für den deutschen Fußball begeistert, heißt es in der Meldung.

Franz Beckenbauer (mitte) streckt den WM-Pokal in die Luft. Er ist umgeben von Mitspielern und Politikern.

Im eigenen Land werden Franz Beckenbauer (mitte) und seine Mannschaftskollegen 1974 Fußball-Weltmeister.

Foto: Bundesregierung/Schaack

Weltmeister – als Spieler und Trainer

Franz Beckenbauer starb am 7. Januar 2024 und wurde 78 Jahre alt. Als gebürtiger Münchner spielte „der Kaiser“ – wie er von allen respektvoll genannt wurde –  lange Jahre beim FC Bayern München und errang mit dieser Mannschaft zahlreiche nationale und internationale Titel. Danach spielte er in den USA bei Cosmos New York, bevor er seine aktive Laufbahn beim Hamburger SV beendete.

Von 1984 bis 1990 war er Teamchef der Deutschen Fußballnationalmannschaft. Beckenbauer ist einer der wenigen Fußballer weltweit, die sowohl als Spieler 1974 als auch als Trainer 1990 den Weltmeistertitel erringen konnten. Deutschland verhalf er 2006 zu einem Fußball-„Sommermärchen“.

„Wir nehmen nicht nur Abschied von einem Weltklasse-Fußballer, wir nehmen auch Abschied von einem großartigen Menschen,“ sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Freitag während der Trauerfeier. Beckenbauers Können habe die Menschen begeistert, sein freundliches Auftreten die Menschen für ihn gewonnen.

Franz Beckenbauer (l.) feiert 1990 mit seiner Mannschaft im Stadion die gewonnene Fußball-WM.

Bei der Fußball-WM 1990 gewinnt Franz Beckenbauer (l.) ein zweites Mal den Titel – diesmal als Trainer.

Foto: imago/Buzzi

Träger des Bundesverdienstkreuzes

Insbesondere nach seiner aktiven Karriere im Fußball sah es Franz Beckenbauer als persönliche Verpflichtung an, Menschen in Not zu helfen. Hierfür gründete er 1982 die Franz-Beckenbauer-Stiftung, die Menschen mit Behinderung und Personen unterstützt, die krank oder unverschuldet in Not geraten sind. 2006 erhielt er das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

„Franz Beckenbauer wird für immer seinen Platz im Herzen von Millionen Fußballfans behalten,“ schreibt Bundesinnenministerin Nancy Faeser. Beckenbauers Tod sei ein großer Verlust für den deutschen Fußball und für unser Land.